Konfi-Impulse für den Gottesdienst

Das Ziel: für jeden Sonntag als Ergänzung zu Online-Predigten Anregungen zu erstellen, wie die KonfirmandInnen im Gottesdienst vorkommen können, wo der Predigttext etwas mit ihrer Lebenswelt zu tun hat, wie man sie erreicht...
Der Hintergrund: KonfirmandInnen sind sonntags nicht "auch da", sondern sie sind Teil der Gemeinde, die Anspruch auf das Evangelium hat. Und sie schätzen es, wenn sie am Gottesdienst-Geschehen beteiligt werden. Die meisten Predigthilfen haben das (noch) nicht im Blick. Das wollen wir ändern.
Die Voraussetzung: Die Vorschläge müssen rechtzeitig erstellt (ca. 14 Tage vorher) und mit relativ geringem Zeitaufwand umsetzbar sein. Sie müssen sich in das Ganze des Gottesdienstes fügen, kein "Draufsetzer" sein. Sie müssen nicht unbedingt am Mittwochnachmittag vorbereitet werden, sondern könnten auch spontan geschehen (zB in den Ferien) - und wenn doch vorbereitet, dann sollte es keine Doppelstunde kosten.
Wir wagen es, weil sich genügend KollegInnen gefunden haben (und noch finden), die abwechselnd für diese "Konfi-Impulse" sorgen. Haben Sie Interesse, diesen Service zu nutzen oder selbst mitzuwirken? Dann erfahren Sie alles weitere bei
Gerlinde Feine Pfarrerin, Referentin im ptz Stuttgart Tel. 0711 / 4580459 gerlinde.feine@elk-wue.de
Es wird – ähnlich wie bei den Predigten selbst – ein Plan erstellt mit verbindlichen Zusagen zu bestimmten Sonntagen. Eine Autoreninfo mit Tipps und Terminen geht rechtzeitig vorher zu. Erwartet wird ein Impuls, der die Lebenswirklichkeit der Konfis mit dem Predigttext in Verbindung bringt (das kann schon auf einer DIN-A5 Seite geschehen) und „Mitmachen“ ermöglicht.

Aktuell: Erfolgsmodell Konfirmandenarbeit

Eine Studie zeigt beeindruckende Ergebnisse
In einem Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Religionspädagogik der Evangelisch-theologischen Fakultät in Tübingen in Kooperation mit dem Pädagogisch-Theologischen Zentrum in Stuttgart und der Württ. Landeskirche wurde die Konfirmandenarbeit auf den Prüfstand gestellt.
Befragt wurden neben den Pfarrerinnen und Pfarrern erstmals auch die Kinder und Jugendlichen, die Eltern sowie die ehrenamtlich Tätigen. Beeindruckend ist das hohe Maß an Zufriedenheit bei allen Beteiligten.
>>> Weitere Informationen hier
Link direkt zur Homepage des Projekts

Konfirmandenarbeit

Mit der Verabschiedung der Rahmenordnung für Konfirmandenarbeit „Mit Kindern und Jugendlichen auf dem Weg des Glaubens“ hat die württembergische Landessynode im April 2000 die Neukonzeption der Konfirmandenarbeit beschlossen.
Die doppelte Öffnung zu den Jugendlichen und Kindern („Perspektivenwechsel“) und zur Gemeinde („Lernort Gemeinde“) sind die beiden Leitmotive. Als neues Modell wurde die Erprobung einer zweigliedrigen Konfirmandenzeit: KU3/8 eingeführt.
Das ptz unterstützt und entwickelt diese Neukonzeption weiter auf vielfältige Weise:
- Perspektivenwechsel - den Unterricht als Prozess gestalten
Der Prozess, den Inhalt der Glaubensüberlieferungen mit dem Erfahrungshorizont der Kinder und Jugendlichen zu verknüpfen, ist von entscheidender Bedeutung.
Wie dies gelingen kann, dazu hat das ptz in der Zeitschrift „anknüpfen“ Modelle und Beispiele aufgezeigt. Ausgewählte Materialien finden Sie auf der rechten Seite. Weitere Texte und Materialien finden Sie unter www.anknuepfen.de.
- Lernort Gemeinde - vom Konfirmandenunterricht zur Konfirmandenarbeit
Konfirmandenarbeit ist Aufgabe der ganzen Gemeinde und nicht nur die des Pfarrers oder der Pfarrerin. In Praxisfeldern wie Gemeindepraktika, Begleitmodellen, Projekten und Verknüpfungen mit der Jugendarbeit wird der Lernort Gemeinde konkret und erfahrbar.
Ideen und Anregungen finden Sie in der Zeitschrift anknüpfen und unter
www.anknuepfen.de
- Ehrenamtliche Mitarbeiter/ innen – ein Schlüssel zur Innovation
Ehrenamtliche bringen sowohl durch ihre Person als auch durch iohre Methoden neue Zugänge in die Arbeit ein. Das ptz unterstützt gemeinsam mit dem ejw diese Bemühungen. Hierzu wurde eine gemeinsame Projektstelle eingerichtet: Karin Schlenker-Gutbrod hat Fortbildungsmodule zur Gewinnung, Schulung und Begleitung von Ehrenamtlichen erarbeitet.
Ideen und Anregungen dazu finden Sie unter:
www.ka-ja.info
Die Konfirmation in der achten Klasse bleibt die Regel. Allerdings gibt es auf dem Weg zur Konfirmation künftig zwei Möglichkeiten. Neben dem Unterricht im 7. und 8. Schuljahr (KU 7/8) kann dieser auch in zwei Phasen im 3. und 8. Schuljahr (KU 3/8) durchgeführt werden. Dieses Modell ist als weitere Möglichkeit neben KU 7/8 nun von der Synode beschlossen worden. Es wird im Moment wissenschaftlich ausgewertet.
Zur Konzeption und Information finden Sie Anregungen unter www.konfi3.de
- Konfirmation - Segen auf dem Lebensweg
Taufe, Bekenntnis, Katechismus, Segnung und der Bezug zum Abendmahl sind wesentliche Elemente des Konfirmationsgottesdienstes. Für die Konfirmandinnen und Konfirmanden und deren Eltern tritt zunehmend noch ein weiterer Aspekt in den Vordergrund: Sie sehen die Konfirmation als Fest der Familie und messen ihr eine biographisch-lebensgeschichtliche Bedeutung zu.
Derzeit erarbeitet die Liturgische Kommission der württ. Landeskirche eine neuen Agende, die die wesentlichen Gesichtpunkte der Rahmenordnung einbezieht.

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