Aktuelles


Ein Erfolgsmodell verbessern

Kongress für Konfirmandenarbeit im Bernhäuser Forst mit knapp 300 Teilnehmenden
Von Peter Dietrich
Eine ähnliche Flächendeckung erreicht sonst nur der Religionsunterricht: 93 Prozent aller evangelischen Jugendlichen in Württemberg lassen sich konfirmieren. Im Tagungszentrum Bernhäuser Forst diskutierten knapp 300 Pfarrer, Diakone, Jugendreferenten, Kirchengemeinderäte und Ehrenamtliche, wie das Erfolgsmodell zu verbessern ist.
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Einführung von Stefan Hermann als Direktor des ptz

Die Einführung von Pfarrer Stefan Hermann on sein Amt als Direktor des Pädagogisch-Theologischen Zentrums durch OKR Werner Baur, bildet den Auftakt zur diesjährigen Jahrestagung des ptz Stuttgart und des RPI Karlsruhe.
Zur dritten gemeinsamen Jahrestagung treffen sich am 14.11.2011 im Haus Birkach Gäste aus Kirche, Schule, Schulverwaltung und Ausbildung. "Was wäre Schule ohne Religion" lautet das Thema, zu dem Prof. em. Wilhelm Härle, Prof. Thomas Schlag und Staatssekretär Dr. Mentrup referieren werden.
Am Nachmittag haben die Gäste die Möglichkeit sich in verschiedenen Foren zu aktuellen religionspädagogischen Themen zu informieren.
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Das ptz zieht um!

Haus Birkach wird im Jahr 2012 technisch saniert werden. Die Einrichtungen des Hauses werden an verschiedenen Interimsstandorten arbeiten.
Die Fortbildungen des ptz werden im Jahr 2012 in gewohnt guter Weise an verschiedenen Tagungsstätten durchgeführt.
Das ptz selbst wird ab dem 15.12.2011 in der Stuttgarter Innenstadt in der Jägerstraße 14-16 unterkommen, geplant ist ein Aufenthalt bis Anfang 2013.
Postanschrift, Telefonnummern und eMailadressen bleiben gleich, wir sind für Sie wie bisher erreichbar!

Herzlich willkommen!

Im Kollegium des ptz bergüßen wir herzlich Julia Früh als Studienassistentin in der Vikarsausbildung. Geboren 1980 in Sonnenbühl/Genkingen hat sie von 2001-2008 Evangelische Theologie in Tübingen, Rom und Zürich studiert und war danach von 2009-2011 als Ausbildungsvikarin in der Lutherkirchengemeinde in Nürtingen. Julia Früh ist zu gleichen Teilen im ptz und im Pfarrseminar tätig.

Ebenfalls zum 1. September 2011 nahm Martin Kraft seine Tätigkeit im ptz auf. Er ist verantwortlich für den Bereich Schulseelsorge, insbesondere für die Projektorganisation, für die Fortschreibung und Weiterentwicklung der bisherigen Module und mitverantwortlich für die Werkstatt Schulseelsorge. In Tübingen arbeitet Herr Kraft als Studienleiter und unterrichtet Religion / Religionspädagogik an der Fachschule für ErzieherInnen.
Wir freuen uns auf die Erfahrungen, die beide in ihre Arbeit im ptz einbringen werden und wünschen beiden ein gutes Ankommen im Haus Birkach und Gottes Segen für ihr Tun.

Ein passionierter Theologe und Pädagoge geht in den Ruhestand

Prof. Dr. Christoph Th. Scheilke, seit 2002 Direktor des Pädagogisch-Theologischen Zentrums in Stuttgart, geht zum 31.7.2011 in den Ruhestand.
Neun Jahre lang hat er als Direktor des ptz, im 2-jährigen Turnus als Direktor des Studienzentrums Birkach und zuletzt als Geschäftsführer des Evangelischen Bildungszentrums manchen Sturm um Haus Birkach überstanden und wesentlich dazu beigetragen, dass die Zukunft des Hauses gesichert ist und das Studienzentrum im kommenden Jahr 2012 saniert wird.
Dabei ist er vor allem Theologe und Pädagoge - und aus tiefstem Herzen der Religionspädagogik zugewandt. Er studierte Ev. Theologie, Pädagogik und Soziologie in Tübingen und war von 1972-1980 als wissenschaftlicher Assistent am Arbeitsbereich Schulpädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen (Prof. Nipkow) tätig, Promotion zum Doktor der Sozialwissenschaften mit einer Arbeit zur Lehrerbildung im Jahr 1975.
Es folgte die Tätigkeit als Studienleiter im Fachbereich Pädagogik an der Ev. Akademie Bad Boll von 1980-1989, anschließend war Scheilke Vikar in Tübingen und wurde 1990 dort ordiniert.
Christoph Scheilke war Gründungs- und Vorstandsmitglied der Comenius-Gesellschaft, erst stellvertretender Direktor und ab 1995 Direktor des Comenius-Institut in Münster. 2002 folgte der Wechsel zurück nach Süddeutschland als Direktor des ptz, darüber hinaus war er als Honorarprofessor in Münster und Lehrbeauftragter an der Universität Tübingen tätig.
Zahlreiche Veröffentlichungen kennzeichneten das Schaffen von Christoph Scheilke, "dem Meister des Wortes", wie es in einigen Reden anlässlich seiner hausinternen Verabschiedung anklang. Vielleicht wird ihm in den nächsten Jahren doch das eine oder andere religionspädagogische Thema auf der Seele brennen - und daraus ein neues Buch entstehen?
Nun wird Christoph Scheilke in den Norden zurückkehren. Die See ruft! Wir, das Team des ptz, wünschen Christoph Scheilke einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt, einen guten Umgang mit allen Stürmen des Lebens und viel Zeit für all das, was das Leben bereichert.

Wettbewerb für Stuttgarter Schulen ab KLasse 5

Das Stuttgarter Lehrhaus - Stiftung für interreligiösen Dialog - hat einen Wettbewerb für Stuttgarter Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 ausgeschrieben zum Thema: "Abrahamische Dialoge" - Wie können Schülerinnen und Schüler mehrerer Religionen im Schulalltag gemeinschaftsfördernd zusammen lernen und zusammen leben?" Termin zum Einreichen der Projektidee: 15.7.2011.
>>> Weitere Informationen zum Wettbewerb im InfoFlyer

Stefan Hermann wird neuer Direktor des Pädagogischen-Theologischen Zentrums

Der Schuldekan für die Kirchenbezirke Böblingen und Herrenberg, Stefan Hermann, wird neuer Leiter des Pädagogisch-Theologischen Zentrums (ptz) in Stuttgart-Birkach. Dazu hat ihn am Montag, 11.4.2011 der Landeskirchenausschuss der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gewählt.
Hermann ist im ptz kein Unbekannter. Bevor er 2007 die Aufgabe des Schuldekans übernahm, war er fast sechs Jahre als Dozent für die Vikarsausbildung an dieser Landeskirchlichen Einrichtung tätig. Der 47jährige Theologe, der in Tübingen, Basel und Erlangen studierte und ein Diakonisches Jahr an der Diakonie- und Sozialstation Dusslingen absolviert hat, ist vielfach engagiert. Er gehört als Mitglied des Gesprächskreises „Lebendige Gemeinde“ der Landessynode an und als Mitglied der „Freien Wähler“ dem Gemeinderat in Filderstadt. Der Theologe bringt sich darüber hinaus in eine Reihe von Institutionen, Initiativen und Vereinen ein, vor allem im Bereich der Jugend- und der Bildungsarbeit. Darüber kann er Veröffentlichungen auf den Gebieten der Theologie und Pädagogik vorwiesen.
Das ptz ist die führende Institution der württembergischen Landeskirche in der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften sowie Pfarrerinnen und Pfarrern für den Religionsunterricht und die Konfirmandenarbeit. In der Ausbildung von Vikaren und Vikarinnen verantwortet das ptz die Bereiche Religions- und Gemeindepädagogik. Es wirkt an der Entwicklung von Lehrplänen mit und erstellt Unterrichtshilfen und Lehrmittel. Zudem gehört die Evaluation des kirchlichen Unterrichts und der Ausbildungsdidaktik zu den Aufgaben des ptz. Hermann tritt seinen Dienst zum 1. August an, wird aber im Übergang seine bisherige Stelle weiter begleiten.
Dan Peter / Pressemeldung der Evang. Landeskirche

LehrerInnenumfrage des KIBOR

KIBOR - das Katholische Institut für berufsorientierte Religionspädagogik ist ein Projekt zur Erforschung und Weiterentwicklung des Religionsunterrichtes an beruflichen Schulen.
KIBOR bittet ReligionslehrerInnen an berufsbildenden Schulen am Projekt "Unterrichtsforschung zur Qualitätsentwicklung des Religionsunterrichts an Beruflichen Schulen" teilzunehmen.
>>> Weitere Informationen
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„Zu Hause in der Fremde“

Autorenlesung mit dem deutsch-türkischen Dichter Nevfel Cumart am Donnerstag, 17. Februar 2011, 19.30 – 21.00 Uhr, im Evangelischen Bildungszentrum, Haus Birkach, Grüninger-Straße 25, Stuttgart-Birkach (Eintritt: 10 Euro).
Schon als Schüler veröffentlichte Nevfel Cumart seinen ersten Gedichteband. Nun sind es vierzehn. Damit gehört er zu den produktivsten publizierenden deutschen Lyrikern der Gegenwart mit zahlreichen Auszeichnungen. Der Islamwissenschaftler, Turkologe und Arabistiker aus Bamberg spannt einen lyrischen Bogen zwischen Orient und Okzident, zwischen den kargen Feldern Anatoliens, der Heimat seiner Vorfahren und den Amtsstuben Bayerns. Bei seiner Lesung im Evangelischen Bildungszentrum Birkach wird Cumart Gedichte aus seinen Werken vortragen: Biographische Texte, sensible Liebespoesie und religiöse Gedichte ebenso wie Ergebnisse aus seinen Schreibwerkstätten "Literarische Brücken bauen" an Haupt- und Realschulen und mit seinem Publikum das Gespräch suchen.
Für Nachfragen und Interviews ist der Dichter erreichbar unter: Mobiltel: 01636853434 oder Tel. (09 51) 29 62 99

Haus Birkach wird saniert

Die Evangelische Landessynode Württemberg hat sich heute mit großer Mehrheit für die Sanierung des Studienzentrums entschieden.
Das Pädagogisch-Theologische Zentrum und das Evangelische Bildungszentrum der württ. Landeskirche sind sehr froh über diesen Beschluss, erklärte der Direktor des Pädagogisch-Theologischen Zentrums und Sprecher des Evangelischen Bildungszentrums, Dr. Christoph Th. Scheilke. Wir danken allen, die sich in letzter Zeit mit viel Arbeit und Überzeugungskraft für diesen Beschluss eingesetzt haben, den Unterstützerinnen, dem Oberkirchenrat, den Synodalen.
Haus Birkach ist mehr als ein Gebäude. Seit über 30 Jahren ist es der Ort zum Auftanken und zur Fortbildung für unzählige Religionslehrkräfte und Pfarrerinnen und Pfarrer. Seit die neuen Einrichtungen wie etwa die Fortbildung für Gemeinde und Diakonie hinzugekommen sind, ist Birkach auch ein Begriff für die gute Fortbildung von Pfarramtssekretärinnen und Sprachhelferinnen, für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Arbeit mit Älteren und für die Weiter- und Fortbildung von Diakoninnen und Diakonen. Viele von ihnen haben mit den Mitarbeitenden in Haus Birkach und der Ev. Kirchengemeinde Birkach nun über 11 Jahre immer wieder bangen müssen, ob dieses äußerst funktionale Studien- und Tagungszentrum der evangelischen Landeskirche am Standort Stuttgart erhalten bleiben kann.
Die Entscheidung der Synode für Haus Birkach ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Wir teilen den realistischen Optimismus des Oberkirchenrats, dass auch diese Voraussetzungen alsbald ausgehandelt werden können. Diese Entscheidung der Synode stärkt die Möglichkeiten zu zukunftsträchtiger inhaltlicher Arbeit der Einrichtungen in Haus Birkach und im Evangelischen Bildungszentrum zum Wohle für Gemeinden und Schule, Kirche und Gesellschaft.

Reader Inklusion

Die Leiter der Religionspädagogischen Institute und Katechetischen Ämter in der EKD (ALPIKA) haben die ALPIKA-AG Sonderpädagogik in Schule und Gemeinde beauftragt einen Reader Inklusion und einen Index Inklusion für Bildungseinrichtungen in der EKD zu erstellen. Den Index finden Sie hier und der Reader kann zum Selbstkostenpreis über das ptz (per eMail bei Frau Wolfram) bezogen werden.
Beide Instrumente nutzen die Religionspädagogischen Institute (u.a. RPI Karlsruhe und ptz Stuttgart), um auf dem Weg zur Inklusion und zur Umsetzung des landeskirchlichen Schulpapiers "Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung" schrittweise voran zu kommen. Zugleich sind es wichtige Zwischenschritte zur EKD-Vollkonferenz am 9. November 2010 unter dem Thema: "Niemand darf verloren gehen!" - Zur Bedeutung der Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit.

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